Was wäre wenn: Ein Gedankenspiel

Washes over me No Angels Was wäre wenn
Seit ein paar Tagen habe ich andauernd dieses Lied im Kopf, obwohl ich es seit Ewigkeiten nicht mehr gehörte hatte. Kennt ihr noch ‚What might have been‘ von den No Angels? Der Song war auf dem letzten Album (Pure) vor ihrem Ende ihrer Pause. Und auch wenn ich den kompletten Song sehr gerne mag, geht es in diesem Post besonders um diese Textstelle, denn ich möchte gar nicht so genau auf die Liebesgeschichte dahinter eingehen:

„So forgive me if I dream
Or hold on to memories
But somtimes ‚what might have been‘
Washes over me.“

Man sollte es natürlich nicht häufig machen, so in der Vergangenheit zu schweben und zu überlegen was alles hätte sein können, denn ändern kann man das was passiert ist trotzdem nicht, aber ab und zu erlaube ich mir das. Denn auch wenn ich im Alltag oft denke, wie gut es ist, dass gerade etwas bestimmtes passiert ist und was für ein Zufall dies oder das doch gerade war und was man für ein Glück hatte, so frage ich mich ebenso wie viele Zufälle und Glücksmomente einem im Leben gleicherweise entgehen.

Was ich damit sagen möchte ist, dass das Gedankenspiel damit für mich in beide Richtungen geht. Wie oft ist man durch Kleinigkeiten einer negativen Situation entkommen und wie oft ist man durch simple Alltagsentscheidungen in eine hineingeraten. Ist das was einem passiert ist dennoch der Glücksweg gewesen? Wäre ich in einer „might have been“ Welt weniger glücklich als ich es jetzt bin oder wäre ich glücklicher?

Das weiß man natürlich nicht. Aber auch wenn hinter diesem Gedanken sehr viele Zufälle stecken und viele Faktoren die man selber gar nicht beeinflussen kann, so spornt mich meine Gedankenspielerei nichts desto trotz immer wieder an manche Sachen einfach zu tun. Denn ‚what might have been‘ macht mich nicht nur nachdenklich oder traurig sondern frustriert mich, wenn es um etwas geht, das ich mir aus den Fingern hab gleiten lassen. Situationen und Chancen die ich sicherheitshalber nicht genutzt habe. Immerhin kann ich daraus für die Zukunft lernen.

Wie sagte Mark Twain und so ähnlich auch schon ein paar Menschen vor ihm:

“Twenty years from now you will be more disappointed by the things that you didn’t do than by the ones you did do. So throw off the bowlines. Sail away from the safe harbor. Catch the trade winds in your sails. Explore. Dream. Discover.”


Damit habe ich die Hauptpunkte meiner Gedanken zu „Was wäre gewesen, wenn…“ auch schon genannt und mit spezifischem „Wäre ich dann schon mit dem Studium fertig?“ oder „Hätte ich die Liebe meines Lebens gefunden?“ oder „Hätte ich meinen Traumstudienplatz bekommen?“ brauche ich euch ja gar nicht kommen, schließlich habt ihr da bestimmt eure eigenen Versionen von. 😉

Die dürft ihr natürlich mit mir Teilen. Gerne auch eure Meinung zu diesem Gedankenspiel und ob es ab und zu vielleicht gar nicht so schlimm ist kurz in der Vergangenheit herum zu taumeln?

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